Erfahrungsbericht: Patagonia Swiftcurrent Expedition Wathose

patagonia

Über diese Wathose wurde zwar schon einiges geschrieben, ich möchte trotzdem gerne meinen Senf loswerden. Gut, viel Neues werde ich sicherlich nicht zu erzählen haben aber neben der ganzen Lobhudelei gibt es auch einen Kritikpunkt und der nervt mich richtig!

Der vermittelte Eindruck

Mein ganz persönlicher Eindruck

Sowohl die Verarbeitung als auch die Haptik geben keinerlei Anlaß zu irgendeiner Kritik.

Besonders hervorzuheben ist die Paßform der Hose. Man kann die Wathose in 13 verschiedenen Größen bestellen, das Schema sieht dabei folgende Einteilung vor:

  1. Der Umfang der Plauze. Von S (Spargel) über M (Megafit), L (Leicht drüber) bis hin zu „3L“ (Arztbesuch wird dringend empfohlen).
  2. Die Länge der Beine. Auch hier gibt es von 74cm bis hin zu 86cm Abstufungen.
  3. Die Schuhgröße kann zwischen 39 und 47 gewählt werden.

Ich habe mich bei meinem Modell übrigens für die Größe MLM entschieden.

Aus meiner Sicht gibt es eigentlich nur einen echten Kritikpunkt. Das Trägersystem wird vorne lediglich in den Latz eingehangen, was leider dazu führt, daß sich der Hosenträger jedesmal dann löst, wenn ich meinen Slingpack nach vorne und zurück bewege. Hier muß Patagonia meiner Ansicht reagieren und ein gescheites Verschlußsystem nachreichen, das ein unbeabsichtigtes Lösen verhindert.

Bild: Undurchdachte, nervige Verbindung zwischen Träger und Latz

Persönliche Anmerkung

Ich habe meine Hose beim Onlineshop von Zefixflyfishing nach einem ausführlichen Telefonat (mit Markus Müller) bestellt. Die Beratung bezüglich der Größe war absolut zutreffend, die Hose sitzt wirklich perfekt. Besonders interessant fand ich die Zusage einer lebenslangen Garantie seitens Patagonia. Mir wurde tatsächlich mehrfach versichert, daß im Schadensfall die Hose jederzeit bei Zefix eingeschickt werden kann und die Hose kostenlos repariert würde.

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